ContextCocktail ist ein fluides Kunstkollektiv das in einer größeren Stadt an der Donau wohnt. Wiederkehrende Themen sind Queerness, Feminismus, Community building und die Hinterfragung von Gesellschaftlichen Normen.
Bei Context Cocktail dreht sich alles um Performance, Video&Fotografie und Aktionen im öffentlichen Raum. CC liebäugelt mit Internet und Social Media Kultur.
ContextCocktail erschafft temporäre offene Räume und bietet eine Bühne für queer-feministische Perspektiven durch Happenings, Workshops und Club Culture. CC vermehrt und transformiert sich ständig durch die Kollaboration mit Mitgliedern der ContextCocktail Community.

ContextCocktail Formate:

HERSTORY OF SOUND

Herstory of Sound ist eine Happening Reihe von ContextCocktail mit Fokus auf Live-Musik, Sound Art und Musikperformances. Der Schwerpunkt liegt auf queer-feministische Positionen. In untypischen Konzert Venues mit Wohnzimmer Atmosphäre haben sowohl Newcomer*innen als auch etablierte Künstler*innen die Möglichkeit sich einem breiteren Publikum zu präsentieren.
Sonntag Nachmittags von 15-20h geschieht in einem 5 stündigen Format mit 8 Sets zu jeweils 20 Minuten eine Fusion aus unterschiedlichen Musikgenres von Klassik über HipHop zu experimentellen und interdisziplinären Zugangsweisen. Herstory of Sound ist sowohl ein Safe(r) Space für die queere Community und Unterstützer*innen als auch eine Möglichkeit sich zu vernetzen und gegenseitig den Rücken zu stärken.

POP UP ARTSHOW

Die ContextCocktail Pop Up Art Show ist eine Ausstellung/Happening/Performance Event die jedes mal an einer anderen Location stattfindet und diesen in einen temporären Ausstellungsraum verwandelt. Der Fokus liegt vor Allem auf dezentrale, Open-Air und anderweitig untypische Ausstellungs-Orte. Die Pop Up Art Show bietet einen Gegensatz zu klassischen White Cube Ausstellungen. ContextCocktail konstruieren einen temporären, offenen Raum. Die Bandbreite der gezeigten Arbeiten ist vielfältig von Performance, Fotografie, Installation und Objekt. Der Pop-Up Moment ist entscheident- Präsentationsformate passen sich dem Raum an, Arbeiten werden in kürzester Zeit auf- und abgebaut. PopUp Artshows haben bisher in Wien, Graz und Osnabrück stattgefunden. Shows außerhalb Wiens entstehen in Kooperation und Austausch mit lokalen Künstler*innen.

 

Alexandru Cosarca

*1987 in Arad, Rumänien Alexandru Cosarca erforscht die Transformation von Körper, Bild und Sprache in einem Queer Kontext. In seinen Arbeiten ist das Schaffen eines sozialen Raumes durch Kommunikation und Kollaboration ein zentrales Thema. Durch Bühnen-Performances, Fotografie und Video sowie Techniken der Sprachkunst, die Cosarca in typischen und atypischen Ausstellungsformaten präsentiert, zeigt sich die Offenheit und Vielschichtigkeit seiner künstlerischen Praxis. Cosarca studierte im Fachbereich Kontextuelle Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Ashley Hans Scheirl und absolvierte eine Lehre beim Theater-Kollektiv Gods Entertainment. Er kollaboriert mit diversen internationalen Theatern und Performance Kollektiven

Sarah Tasha Hauber

*1992 in Wien, Österreich, arbeitet als freischaffende Künstlerin und Fotografin in Wien. Wiederkehrende Themen in ihrer künstlerischen Praxis sind Gender und Feminismus sowie die Beschäftigung mit (Online)- Medien und Technologien. Sie arbeitet hauptsächlich mit den Medien Fotografie, Video, Performance und Social Media. Ihr besonderes Interesse gilt den Schnittstellen von Kunst, Pop und Politik und der gezielten Verwendung/ Verfremdung von Werbe- und Social Media Codes und Ästhetiken. Sie studierte an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Klasse für kontextuelle Malerei Ashley Hans Scheirl. Ihre Arbeiten wurden in Barcelona, Amsterdam, Wien und Salzburg gezeigt. Sie ist Teil des queer-feministischen Kunstkollektivs ContextCocktail sowie der intersektional feministischen Platform YEOJA Mag Berlin.